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Kommunale Initiativen    

Klimaschutz und Versorgungssicherheit sind bedeutende Aspekte kommunaler Arbeit in Hessen.
Durch die Umsetzung energetischer oder stofflicher Biomasse­projekte tragen Kommunen maßgeblich dazu bei, den Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch in Hessen bis zum Jahre 2015 auf 15 % zu erhöhen.
Zur Unterstützung des Klimaschutzzieles hat das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz (HMULV) die Nutzung von Bioenergie zum Förderschwerpunkt ausgebaut und vergibt ferner Investitionszuschüsse zu Bioenergieprojekten.

Energiepflanzen, noch ungenutzte Holzmassen aus heimischen Wäldern und Reststoffe der holzbe- und verarbeitenden Industrie stellen ein enormes Energiepotential dar - und sind zugleich unverzichtbares Element kommunaler Umweltpolitik.

421 Städte und Kommunen in Hessen verfügen in ihrer Eigenschaft als politische Entscheidungs­träger, Energienachfrager oder sogar Energieanbieter über ein erhebliches CO2- bzw. Treibhausgas-Reduktionspotential durch

  • den Einsatz Erneuerbarer Energien im Strom- und Wärmebereich
  • die Senkung des Wärmebedarfs in Gebäuden
  • die Anwendung von Effizienzmaßnahmen im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Fast alle hessischen Gemeinden produzieren als Waldbesitzer eigene Rohstoffe bzw. unterstützen als Abnehmer von Holzenergie, Biogas oder Pflanzenöl die regionale Kreislaufwirtschaft. Die kleinen Energieerzeugungsbetrieb fungieren dabei als neue Gewerbesteuerzahler.

HeRo unterstützt kommunale Biomasseinitiativen nachhaltig durch

  • Erfassung und Koordinierung regionaler Initiativen
  • Vernetzung kommunaler Akteure
  • Dokumentation von best-practise-Beispielen
  • Lehr- und Informationsveranstaltungen
  • Fachliche Erstberatung
  • Fachliteratur und Informationsmaterialien
  • Projektbegleitung     In den Bereichen:

  • - Biogas und Biokraftstoffe
    - Holzbrennstoffe
    - Kurzumtriebsplantagen
    - Stoffliche Nutzung von Nachwachsenden Rohstoffen


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